Die Geschichte der Redderser
Kapelle
Die ersten Aufzeichnungen über diese
Kapelle liegen aus dem Jahre 1683 vor.
Im Jahre 1735 wurde der Bau der jetzt
vorhandenen Kapelle ins Auge gefasst, weil
das frühere Gotteshaus baufällig geworden
war. Die Finanzierung war sehr schwierig.
Die Gehrdener Mutterkirche hatte einen Teil
der Baukosten getragen und das Kloster
Wennigsen schenkte das Bauholz aus dem Klosterforst. Über den Neubau
der Kapelle, der in den Jahren 1737 und 1738 durchgeführt wurde, ist nichts
Näheres überliefert. Um so bemerkenswerter in der Umguss der Glocke, den
1742 Johann Taglieb in Hannover ausführte. Zweimal entging diese Glocke
der Einschmelzung in Kriegszeiten.
In der Lehrerchronik ist zu lesen, dass am 10.11.1883 zum 400-jährigen
Geburtstag von Dr. Martin Luther eine Gedenkfeier in der Kapelle abgehalten
wurde und die vor der Kapelle stehende Luthereiche gepflanzt worden ist.
Die Eiche steht unter Denkmalschutz.
1968 wurden die mit kostbaren Schnitzereien versehene Kanzel und der
Altaraufsatz von der Gehrdener Margarethengemeinde hier in der Kapelle
aufgestellt.
Im April 1983 wurde die Kapelle von außen und im Frühjahr 1984 von innen
renoviert. Am 08.07.1984 konnte die innen renovierte Kapelle mit einem
großen Festgottesdienst wieder in Gebrauch genommen werden.
Im April 2006 wurde die Außenwand der Südseite renoviert. Die Risse im
Innenraum der Kapelle konnten im Juni/Juli 2008 beseitigt werden und die
Wände bekamen einen neuen Anstrich.
Gottesdienste finden unserer Kapelle alle vier Wochen, zu den Feiertagen,
bei Trauungen und Taufen statt. Da es in Redderse keine Friedhofskapelle
gibt, finden auch Beerdigungen hier statt.
Kapellenvorstand
Vorsitzende: Ursula Gröper
Telefon: 05108 - 4938